Guts- und Parkanlagen in Vorpommern | Informationen & Termine
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Informationen & Termine

Informationen und Termine

Hier finden Sie aktuelle Informationen, Termine und Publikationen zu dem Arbeitsschwerpunkt Guts- und Parkanlagen des Regionalen Planungsverbandes Vorpommern.

Einladung zur öffentlichen Ideenwerkstatt: "gut - GUT - BESSER! Wie gehen wir mit unseren Gutsdörfern um"

Die Arbeitsgruppe Guts- und Parkanalgen des Regionalen Planungsverbandes Vorpommern plant die Erarbeitung einer Broschüre mit Empfehlungen und Anregungen für die bauliche Weiterentwicklung historischer Gutsdörfer. Ziel ist es Empfehlungen herauszuarbeiten, wie die Gutsanlagen in ihrer Gesamtheit -mit ihren bestehenden baulichen und freiflächenbezogenen Elementen- besser in ihrem Wert benannt, erkannt und in örtliche Planungsprozesse eingebracht werden können. Somit können sich die Chancen für den Erhalt der Anlagen erhöhen und die Baukultur im ländlichen Raum gestärkt werden. Zur Annäherung an das Thema ist im Vorfeld eine Ideenwerkstatt geplant. Die öffentliche Veranstaltung wird moderiert und fachlich unterstützt durch die Schule der Landentwicklung.

 

Alle Interessierte sind eingeladen, an der Ideenwerkstatt mitzuwirken.

 

Datum:                Samstag, 27. April 2019

Uhrzeit:              10:00 – 14:00 Uhr

Ort:                      Schloss Schmarsow, Schmarsow 41 in 17129 Kruckow

 

Um Anmeldung bis zum 24. April 2019 wird aus organisatorischen Gründen dringend gebeten (per Mail: poststelle@afrlvp.mv-regierung.de oder telefonisch unter 03834 – 514939 0).

Sie können das  Programm hier herunterladen (PDF).

Kurzexpertise zu den Potenzialen der Guts- und Parkanlagen für die Entwicklung der Ländlichen GestaltungsRäume

Gutshausstandorte in den Ländlichen GestaltungsRäumen

der Planungsregion Vorpommern

Der Regionale Planungsverband Vorpommern hat in einer Kurzexpertise die Potenziale der Guts- und Parkanlagen für die Entwicklung seiner Ländlichen GestaltungsRäume untersuchen lassen.

Ländliche GestaltungsRäume wurden erstmals im Landesraumentwicklungsprogramm Mecklenburg-Vorpommern 2016 ausgewiesen. Es handelt sich um besonders strukturschwache Ländliche Räume, weshalb bei ihrer Entwicklung auch neue Wege beschritten werden sollen. In der Planungsregion Vorpommern gehören 77 Gemeinden und damit etwa 40% der Fläche zu den Ländlichen GestaltungsRäumen. Etwa jeder fünfte Einwohner der Planungsregion lebt hier.

Aufgabenstellung für die Kurzexpertise ist es, herauszuarbeiten, inwieweit und unter welchen Bedingungen die Guts- und Parkanlagen einen spezifischen Beitrag zur Sicherung und Stabilisierung äußerst strukturschwacher ländlicher Räume in Vorpommern leisten können. Es wird auch der Frage nachgegangen, welche Synergieeffekte zwischen den Guts- und Parkanlagen und der Entwicklung Ländlicher GestaltungsRäume bereits bestehen und ob Synergieeffekte gestärkt oder im öffentlichen Interesse neu geschaffen werden können. Die Ergebnisse dieser Expertise sollen in die anstehende Fortschreibung des Regionalen Raumentwicklungsprogramms Vorpommern (RREP VP) einfließen und Anknüpfungspunkte für neue Projekte in der Region bilden.

Das Landschaftsarchitekturbüro von Herrn Dipl.-Ing. Stefan Pulkenat, Gielow, wurde beauftragt zu untersuchen, inwieweit und unter welchen Bedingungen die Guts- und Parkanlagen einen – ihren spezifischen – Beitrag zur Sicherung und Stabilisierung der Ländlichen GestaltungsRäume in Vorpommern leisten können.

Sie können die Kurzexpertise hier herunterladen (PDF).

10. Workshop Guts- und Parkanlagen des Regionalen Planungsverbandes Vorpommern

Der 10. Workshop zu Guts- und Parkanlagen des Regionalen Planungsverbandes Vorpommern fand am 13. Oktober 2017 im Kornspeicher Landsdorf statt. Die Veranstaltung mit dem Titel „ALTE SCHÖNHEIT – NEUER ZAUBER. Guts- und Herrenhäuser in Vorpommern“ bot Anlass, sich über die Guts- und Herrenhäuser in der Region zu informieren und auszutauschen. Dazu gab es zahlreiche Vorträge, die in drei Schwerpunktbereiche aufgeteilt wurden:

 

Zu Beginn lag der Fokus auf Ausführungen zum heutigen Umgang mit dieser Gebäudegruppe. Dazu gehörten eine Einschätzung zum aktuellen Zustand der Guts- und Herrenhäuser in der Planungsregion Vorpommern sowie die informativen Berichte zum Umgang mit den Anlagen in Schleswig-Holstein und im Baltikum.

 

Der zweite Teil der Veranstaltung widmete sich den Akteuren vor Ort und ihren Häusern. Deren alte Schönheit wurde mit viel Idealismus und großem persönlichen und finanziellen Engagement wieder erweckt. Dabei wurde eindrucksvoll geschildert, welche Schwierigkeiten überwunden werden mussten, um die Häuser zu dem zu entwickeln, was sie heute sind: gelebte Baukultur im ländlichen Raum. Durch ihre Wiederbelebung und Nutzung erhält die Region vielfältige positive Impulse – ein Bedeutungszugewinn für die rurale vorpommersche Landschaft.

 

Abschließend wurden Konzepte und Visionen für wertvolle historische Bauten vorgestellt, die seit langer Zeit funktionslos und verlassen sind. Dazu zählen die kulturlandschaftlich und landesgeschichtlich bedeutenden Anlagen in Divitz, Sommerfeld, Rossin und Broock. Das Gelingen ihrer Rettung ist sehr zu wünschen.

 

Die Veranstaltung erfreute sich eines regen Interesses. Rund 100 Personen sind unserer Einladung nach Landsdorf gefolgt. Die interessanten Vorträge, der besondere Ort und dessen Atmosphäre sowie das überaus positive Feedback hinterlassen einen bleibenden Eindruck.

Sie können den  Tagungsband hier herunterladen (PDF).

Programm der Tagung

Touristische Beschilderung der Guts- und Herrenhäuser an öffentlichen Verkehrsstraßen in Vorpommern
Standort Außerhalb und innerhalb von Ortschaften (nicht an Autobahnen)
Inhalt Richtungspfeil, Symbol und Zielbezeichnung verbal
Farbe Symbol und Schrift weiß auf braunem Untergrund
Rechtsgrundlage Richtlinie für die touristische Beschilderung (RtB), Straßenverkehrsordnung (StVO), VwV-StVO zu Zeichen Vz 386.1
Kosten

ca. 1.000 €

einschießlich Fundament, Herstellung und Anbringung des Zeichens (Aufstellung durch Fachfirma im Auftrag des Straßenbauamtes)

Für die Kennzeichnung der touristisch genutzten Guts- und Herrenhäuser wurde in Mecklenburg-Vorpommern ein Sonderverkehrszeichen eingeführt. Das Piktogramm zeigt eine Silhouette eines typischen Gutshauses und eine darauf zuführende Allee. Dieses neue Piktogramm in Verbindung mit dem Verkehrszeichen 386.1 StVO soll Touristen auf die öffentlich zugänglichen kulturhistorisch wertvollen Objekte hinweisen und vor allem Autofahrern erleichtern, zu den Standorten der Guts- und Herrnhäuser im Land M-V zu gelangen.

Voraussetzung für die Anwendung der touristischen Beschilderung Vz 386.1 StVO ist ein denkmalgeschütztes Haus und eine öffentliche Zugänglichkeit des Hauses oder der Parkanlage.

Beantragung von Hinweisschildern

Landkreis Vorpommern-Rügen

Straßenverkehrsbehörde
Carl-Heydemann-Ring 67
18437 Stralsund
Telefon: 03831 3571000

Landkreis Vorpommern-Greifswald

Raum Ostvorpommern:
Straßenverkehrsbehörde
Spantekower Landstraße 35
17389 Anklam

Raum Uecker Randow:
Straßenverkehrsbehörde
An der Kürassierkaserne 9
17309 Pasewalk
T 03973 255 412

Weitere Informationen können Sie der Informationsbroschüre über die touristische Beschilderung der Guts- und Herrenhäuser an öffentlichen Verkehrsstraßen in Vorpommern entnehmen. Bei Interesse können Sie den Infoflyer auch über die Geschäftstelle des Regionalen Planungsverbandes anfordern.

Wirtschaftlichkeits- und Nutzungskonzept für die Schloss- und Gutshofanlage Ludwigsburg

Der Regionale Planungsverband Vorpommern hat die Projektträgerschaft für die Erarbeitung eines Wirtschaftlichkeits- und Nutzungskonzeptes für das denkmalgeschützte Ensemble Schloss- und Gutshofanlage Ludwigsburg übernommen. Die Bürogemeinschaft TOPOS und Project M haben dieses Konzept im Auftrag des Regionalen Planungsverbandes Vorpommern erarbeitet.

Als verbindliche Grundlage zur Entwicklung des denkmalgeschützten Ensembles wurde für die Schloss- und Gutshofanlage Ludwigsburg ein Wirtschaftlickeits- und Nutzungskonzept erarbeitet.

 

Die Projektträgerschaft wurde auf Anregung des Ministeriums für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern durch den Regionalen Planungsverband Vorpommern übernommen.

 

Die Erarbeitung des Wirtschaftlickeits- und Nutzungskonzeptes wurde aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe “Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstrukur” gefördert. Der Auftrag für die Bearbeitung des Konzeptes wurde einstimmig durch ein beratendes Gremium an die Bürogemeinschaft TOPOS/ URBITECTEN und Project M aus Berlin vergeben. Am 01.07.2015 wurde das Ergebnis des Wirtschaftlichkeits- und Nutzungskonzeptes durch den Vorstand des Regionalen Planungsverbandes Vorpommern bestätigt und anschließend im Kornspeicher der Schloss- und Gutshofanlage der Öffentlichkeit präsentiert.

 

Eine Kurzfassung des Wirtschaftlickeits- und Nutzungskonzeptes finden Sie hier.

 

Weiterführende Informationen zu dieser Thematik erhalten Sie über die Geschäftsstelle des Regionalen Planungsverbandes.

Kurzfassung des Wirtschaftlickeits- und Nutzungskonzeptes

9. Tagung zu Kulturlandschaften / Guts- und Parkanlagen im deutsch-polnischen Grenzraum

Die Guts- und Parkanlagen im deutsch-polnischen Grenzraum standen am 09. Oktober 2014 im Kulturforum Historisches U in Pasewalk im Mittelpunkt einer ganztägigen Veranstaltung des Regionalen Planungsverbandes Vorpommern. Es war bereits die 9. Tagung zur Thematik Guts- und Parkanlagen, die durch den Regionalen Planungsverband Vorpommern veranstaltet wurde. Die Tagung fand in Kooperation mit den Architektenkammern Mecklenburg-Vorpommern sowie Westpommern und in enger Zusammenarbeit mit dem Raumplanungsbüro der Wojewodschaft Westpommern statt.

 

Auf dem Programm standen aktuelle fachliche Beiträge zum Umgang mit diesem Gebäudebestand auf deutscher und polnischer Seite. Im länderübergreifenden Austausch wurde der damit verbundene Handlungsbedarf diskutiert. Mit der Tagung wurde die Aufmerksamkeit für dieses Kulturgut im deutsch-polnischen Grenzraum erhöht und Anregungen für konkrete gemeinsame Projekte gegeben. Die Veranstaltung bot die Möglichkeit länderübergreifend mit den unterschiedlichen Akteuren aus Politik, Verwaltung, Vereinen und anderen Einrichtungen in Kontakt zu treten.

 

Eine gebundene Ausgabe des Tagungsbandes können Sie in der Geschäftsstelle des Regionalen Planungsverbandes Vorpommern anfordern. Der Tagungsband dokumentiert alle Beiträge der 9. Veranstaltung in deutscher und polnischer Sprache zu Guts- und Parkanlagen im deutsch-polnischen Grenzraum.

Programm und alle Referenten

Publikationen

READER zum deutsch-polnischen Projekt Stolec/Stolzenburg – Glashütte

Ab sofort steht ein Reader zum deutsch-polnischen Projekt Stolec/Stolzenburg -Glashütte, herausgegeben von der Stiftung Kulturerbe im ländlichen Raum M-V, zum Download bereit.

Im Rahmen der “Oder-Neisse-Paradiese” – einem von dem Berliner Landschaftsarchitekturbüro Solmsdorf entworfenen Konzept für eine Gartenroute beiderseits von Oder und Neisse – soll als erstes deutsch-polnisches Projekt in Pommern die Kulturlandschaft Stolec/Stolzenburg mit Schloss und Park bis nach Glashütte, dem ehemaligen Vorwerk der Gutsanlage, entwickelt werden. Die Gutsanlage liegt in Polen und gehört derzeit dem Staat. Der Park liegt in Deutschland und gehört teilweise dem Land, teilweise dem Bund.

Im Rahmen der “Oder-Neisse-Paradiese” – einem von dem Berliner Landschaftsarchitekturbüro Solmsdorf entworfenen Konzept für eine Gartenroute beiderseits von Oder und Neisse – soll als erstes deutsch -polnisches Projekt in Pommern die Kulturlandschaft Stolec/Stolzenburg mit Schloss und Park bis nach Glashütte, dem ehemaligen Vorwerk der Gutsanlage, entwickelt werden. Die Gutsanlage liegt in Polen und gehört derzeit dem Staat. Der Park liegt in Deutschland und gehört teilweise dem Land, teilweise dem Bund.

 

Träger dieses grenzübergreifenden, von den Denkmalpflegeverwaltungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern und der Wojewodschaft Zachodnio-Pomorskie gewünschten Projekts ist die Stiftung Kulturerbe im ländlichen Raum Mecklenburg-Vorpommern, eine als gemeinnützig anerkannte rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts.

Informationsbroschüre

Die Dokumentation beinhaltet:

  • Einführung
  • Lage in der Landschaft
  • Geschichte
  • Projektideen
  • Protokolle und Briefe
  • Anhang

Der Reader steht im Internet unter www.stiftung-kulturerbe.de zum kostenfreien Download bereit. Er kann auch als gedruckte Broschüre gegen eine Schutzgebühr von 15,00 Euro zzgl. Porto per E-Mail bestellt werden bei: stiftung@stiftung-kulturerbe.de